Am ersten Adventswochenende durften wir etwas erleben, das uns inmitten aller Planungsrunden, Bauentscheidungen und Arbeitsmeetings besonders gutgetan hat: einen Abend, der (fast) ganz dem Miteinander gewidmet war.

Foto von Annie Spratt auf Unsplash.
Im Gemeinschaftsraum des Mehrgenerationen-Wohnprojekts am Hubland, das uns freundlicherweise seine Türen geöffnet hat, kamen wir als Baugruppe zusammen – nicht, um To‑dos abzuhaken (ausgenommen einer kleinen wirklich phänomenal knackigen Genossenschaftsversammlung am Anfang), sondern um einmal einfach da zu sein, zu feiern und uns als zukünftige Nachbarschaft zu begegnen.
Nach intensiven Wochen, in denen unsere Treffen oft von organisatorischen Themen geprägt waren, fühlte sich dieser Abend wieder einmal wie ein tiefes Durchatmen an. Es wurde viel gelacht, erzählt, zugehört und über unsere gemeinsamen Visionen gesprochen. Man hat das ein oder andere Neue über jemanden erfahren oder neue Potentiale unseres gemeinsamen Lebens entdeckt.
Auch für die Kinder war gesorgt: Der Kicker stand kaum still, und an der Kerzen- und Wachs Bastelstation entstanden kleine Kunstwerke für die Adventszeit. Ein buntes Buffet aus mitgebrachten Leckereien füllte den großen Tisch – jede Schale eine Facette einer bunten Gemeinschaft. Und zum ersten Mal wurde auf unserer Weihnachtsfeier auch gesungen.
Während wir zusammensaßen, wurde spürbar, wofür wir all die Monate gemeinsam gearbeitet haben: für ein Haus, das mehr ist als ein Gebäude. Für einen Ort, an dem Menschen aller Generationen miteinander leben, sich unterstützen, voneinander lernen und gemeinsam feiern. Der Abend am Hubland war ein Vorgeschmack auf genau dieses Leben – auf unseren zukünftigen Gemeinschaftsraum, der bald nicht nur ein Plan auf Papier, sondern ein lebendiger Treffpunkt sein wird.
Mit diesem Gefühl von Verbundenheit und Vorfreude gehen wir ins nächste Jahr. Und wir freuen uns schon jetzt auf viele weitere Momente wie diesen.